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Fashion & Jewelry

Warum man mit Manolo Blahnik nicht über Mode spricht

4. Dezember 2015

Wie Ihr wisst, liebe ich den „Carrie -Look“ von Sarah Jessica Parker. Spätestens seit „Sex and the City“ ist Manolo Blahnik in aller Munde und wäre am liebsten auch an jedem Damenfuß. Seit 40 Jahren kreiert der Designer die Schuhe der Schönen und Berühmten, für das Fernsehen, den Laufsteg und die Fashionistas dieser Welt. Ich durfte den Schuhgott in München treffen. Ihr werdet überrascht sein, aber wir quatschten nicht über Mode.

Ihr kennt das ja: Ob vor einem Geschäftstermin oder dem ersten Date – spätestens dann wird einem bewusst, dass der Kleiderschrank total leer ist. Beim letzten Shopping wurde aus meinem: „Keine Schuhe, keine Schuhe, keine Schuhe“ ja plötzlich ein „Oh, eine Handtasche“! Na großartig! Beim Styling richtet sich ja diesmal die Konzentration…wen wundert es…auf die Schuhe. Da treffe ich nun Schuhgott Manolo Blahnik und habe gefühlt nichts zum Anziehen. Wie Coco aber schon sagte: „Mode ist nichts, was nur in Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße, Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem was passiert.“ Danke Coco, Du inspirierst mich immer wieder! Also packe ich meine neue Chanel Handtasche und hülle mich in gewohnter Chanel-Manier ganz in schwarz. Perfekt! Manolo – ich komme!

Im September erschien die erste umfassende Monografie über Manolo Blahnik mit 250 Entwürfen seiner berühmtesten Schuhdesigns und vielen unveröffentlichten Bildern von seinen Entwürfen, Skizzen und Zeichnungen. Mit zahlreichen Beiträgen, persönlichen Erinnerungen und interessanten Interviews berühmter Filmemacher wie Pedro Almodavár oder Sofia Coppola sowie einflussreicher Modekritiker wie André Leon Talley, gewährt das Werk einen einzigartigen Einblick in die persönliche Welt eines der größten Modeschöpfers und Schuhdesigners unserer Zeit. Und nun kommt Manolo Blahnik in die Münchner Residenzstraße, um eben dieses Buch zu präsentieren. Die Einladung nehme ich an.

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Ich habe tausend Fragen an ihn, würde ihn am liebsten fragen, woher seine Inspirationen kommen und ob er das gleiche fühlt wie ich, wenn er Frauen mit seinen Designs sieht. Tatsächlich lerne ich einen anderen Manolo Blahnik kennen. Nicht den Designer, sondern den Lebensphilosophen, dem es in Zeiten wie diesen nicht nur um Mode, sondern schlicht um den Weltfrieden geht. Viel Zeit haben wir bei unserem Treffen aufgrund seines strikten Terminkalenders nicht, aber er schafft es in wenigen Minuten aus einem Small-Talk ein philosophisches Gespräch zu machen und mehr aus mir zu entlocken als eine modische Grundhaltung. Als es um meine orientalischen Wurzeln und meine persönliche Geschichte geht, ist er ganz baff und neugierig und will mehr erfahren. Da ist unsere Zeit aber leider um. Dafür habe ich die Quintessenz unseres Gesprächs nun schwarz auf rot und dieses Treffen wird mir für immer in Erinnerung bleiben! Chapeau Manolo! Bis bald!

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Was ich nach dem Treffen in der Innenstadt shoppte? Das, meine Lieben, ist ein anderes Paar Schuhe!

 

Eure Basera

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